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Chronik des DRK Steinbach

Chronik des DRK - Ortsverein Steinbach 
- im Telegrammstil -

Gründungsprotokoll

Gegründet wurde die Sanitätskolonne am 6. Januar 1929 mit 28 Mitgliedern unter Kolonnenführer Michel Groß im Lokale Johann Graf. 

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Dr. Bartscherer
2. Kolonnenführer Michel Groß
3. Schriftführer Josef Barth 
4. Kassenführer Johann Schweitzer
5. Zeugwart Johann Linnenbach 
6. stellv. Kolonnenführer Jakob Perius 
7. Unterkassierer Matthias Perius 
8. Kassenrevisor Johann Müller
Johann Nicolay (Gassen)

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus dem 

Vorsitzenden: Dr. Bartscherer
Kolonnenführer: Michel Groß
Schriftführer: Josef Barth

Beginn der Rotkreuzarbeit damit im Jahr 1929; unter ärztlicher Aufsicht ab 1932.

Offizielle Gründung im Jahre 1934. 

Gründungsmitglieder: Michel Groß, Dr. Michael Bartscherer, Jakob Perius (Bache Jäb), Johann Nicolay (Hasen), Johann Nicolay (Gassen), Anton Strass, Josef Barth. Von den Gründungsmitgliedern lebt heute niemand mehr. 

Erster Großeinsatz am 13. Januar 1935 - Saarabstimmung - beim Transport der alten und gebrechlichen Wähler nach Eppelborn zum Wahllokal. 

Dr. Erwin Oeser löste 1936 Dr. Bartscherer als Kolonnenarzt ab. 

1936 bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges Hilfeleistungen in Erster Hilfe und krankenpflegerische Tätigkeit. 

Im zweiten Weltkrieg im Amtsbezirk Eppelborn nur noch ein Arzt tätig. In dieser Zeit hat sich Michel Groß als rechte Hand hervorragend bewährt. Aufgrund dieser Tätigkeit wurde dem Gründungsmitglied des DRK Steinbach sogar das Bundesverdienstkreuz verliehen. (Näheres von Herr Michael Groß demnächst auf einer separaten Seite).

Die knappen Geldmittel wurden durch die Aufführung von Theaterstücken aufgebessert. 

Von 1945 bis 1955 mühsame Aufbauarbeit. 

1958 löste Arthur Kreutzer Michel Groß - mittlerweile 67 jährig - als Kolonnenführer ab. 

1964 - 1966 Schaffung eines Jugendschulungsraumes, der auch von der aktiven Bereitschaft genutzt wurde, im Anwesen Werner Hügel. 

Im Januar 1967 Überstellung eines Fahrzeuges aus der Bonn-Reserve für den Katastropheneinsatz (einziges Fahrzeug im Kreis Ottweiler). Bei akuter Lebensgefahr wurden mit diesem Fahrzeug Krankentransporte durchgeführt; dies war praktisch der Anfang der Krankentransportstelle des OV Steinbach im DRK. 

Nach Ausmusterung des Fahrzeuges wurde es angekauft und instandgesetzt. Ab 01.12.1971 wurde der Krankentransport in Steinbach offiziell genehmigt. Als Krankentransport- und Rettungsstelle wurde das alte Schlachthaus der Metzgerei Johann in mühsamer Arbeit gesäubert und ausgebaut. 

Diese erste Krankentransport- und Rettungsstelle wurde nach Inaugenscheinnahme von höchster Regierungsstelle gelobt und vom Saarländischen Rundfunk als beispielgebend herausgestellt. 

Auch die Gemeinde Lebach zollte der Arbeit des Roten Kreuzes in Steinbach höchste Anerkennung und genehmigt mit dem Bau des Umkleidehauses für den Fußballverein den Neubau einer DRK- Rettungs- und Krankentransportstelle. Das DRK-Haus wurde in Eigenleistung vom DRK Steinbach gebaut. Die Materialkosten wurden von der Gemeinde Lebach, vom Verein und durch sehr viele Spenden von Steinbacher Bürgern bezahlt. An Pfingstdienstag 1976 wurde das ansprechende DRK-Heim offiziell bezogen. 

In diesem Zusammenhang verdienen Ewald Nicolay (+), Alois Berwin (Oster)(+), Erhard Falk, Peter Kreutzer, Norbert Fiedler, Ewald Nicolay (Gassen) (+), Leo Barth (+) und Altbürgermeister Peter Schmitt, Lebach, besondere Erwähnung. 

Ein neues Fahrzeug wurde im Oktober 1975 gekauft. Der Krankentransport des DRK Steinbach versorgte von diesem Zeitpunkt an ein Einzugsgebiet von ca. 20 000 Bewohnern. Er war rund um die Uhr besetzt und eine unentbehrliche Einrichtung. 

1977/78 wurde eine Garage der Rettungsstelle in einen Schulungsraum umgebaut. Dies verdankt der Ortsverein der großartigen Unterstützung von Herrn Ministerial-Direktor Dipl. Ing. Albert Wagner, Lebach. 

Am 18. Oktober 1981 wurde ein neues Krankentransportfahrzeug in Dienst gestellt. 

Telefonwache, Fahrer und Beifahrer arbeiteten in ihrer Freizeit unentgeltlich.

Die Hauptaufgabe unseres Vereins bestand in erster Linie darin, für die Bevölkerung von Steinbach und Umgebung in Notfällen rund um die Uhr erreichbar zu sein, um ggf. Krankentransporte durchzuführen. 


Weitere Einsatzbereiche stellten der 

n Sportplatzdienst 
n Sanitätsdienst bei Veranstaltungen Steinbacher Ortsvereine sowie Gottesdienste und Veranstaltungen der Pfarrgemeinde
n Katastrophenschutzübungen
dar.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen in der Zeit vom 29.05. bis 31.05.92 wurde der Bevölkerung unser
letzter Krankentransportwagen vorgestellt, der fast vollständig vom Ortsverein selbst finanziert wurde. 

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen bedanken, die durch ihre Spende zur Finanzierung dieses KTW beigetragen haben. 

Die Anzahl der jährlich durchgeführten Krankentransporte steigerte sich jährlich bis auf ca. 560 im Jahre 1995. Dabei wurden ca. 25 000 km gefahren. 

Zu unseren 2 Ehrenmitgliedern - Arthur Kreutzer (+) und Ottilie Hassel (+) - kamen im Jahre 1994 noch 3 weitere Mitglieder hinzu. 

Barth Leo (+)
Wagner Alfons (+)
Sträßer Josef (+)

Im Jahre 1997 mussten wir aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen den Krankentransport leider aufgeben und das Fahrzeug verkaufen. 

Bisherige Leiter der Krankentransportstelle:

Ewald Nicolay (+) 
Werner Meurisch 
Josef Sträßer (+)
Hans Perius 
Rudolf Schmitt 

Im Jahr 1999 war der Ortsverein der Ausrichter des Steinbacher Heimatfestes. Danach war es endlich möglich des DRK Heim von Grund auf neu zu renovieren.

Im Jahr 2002 wurden noch 2 weitere Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt. 

Hans Perius 
Erwin Müller (+)


1967 - Leo Barth wird ins Kreiskomitee berufen und zum stellvertretenden Kreiskatastrophenschutzbeauftragten ernannt. 

1968 wird er in Hüttigweiler zum Kreisbereitschaftsführer (32 Ortsvereine) gewählt. 

Arthur Kreutzer wird 1973 zum stellvertretenden Kreisbereitschaftsführer, Bezirksbereitschaftsführer und Bereitschaftsführer gewählt. 

Die Mitglieder Arthur Kreutzer und Leo Barth wurden mit der höchsten Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes und die Mitglieder Erwin Fromm, Ewald Nicolay (+) und Werner Meurisch mit der Silbernen Leistungsspange geehrt. 

Bisherige 1. Vorsitzende unseres Ortsvereins:

Dr. Bartscherer (+)
Michel Groß (+)
Anton Straß (+)
Leo Barth (24 Jahre 1. und 2. Vorsitzender ununterbrochen) (+)
Erich Schmidt (+)
Ewald Nicolay (+)
Erwin Müller (+)
Alfons Wagner (+)
Werner Meurisch 
Hans Perius 
Werner Bender 
Stefan Nicolay
Haupert Philipp
Martin Nicolay (aktuell)